Zufrieden sein ist…

wenn ich im Bett liege, mich daran erinnere, dass ich Progressive Muskelentspannung machen sollte und währenddessen so angenehm müde werde, dass ich mich zur Seite drehe und einfach einschlafe.

durch die Straße zu laufen, an eine freudige Kleinigkeit denken und dann festzustellen, dass ich einfach lächeln muss, dass ich lächeln kann.

an der Bushaltestelle stehen, tief einatmen und merken, dass ich gerade achtsam bin – wer hätte das gedacht, ich kann achtsam sein!

den Kopf unter jenem Wasser zu haben, das seit meiner Kindheit nichts an seinem Zauber verloren hat, nichts fühlt sich leichter an, als dort zu treiben.

wenn ich merke, dass ich mir nicht mehr wünsche wo oder wer anders zu sein, weil ich glaube, dass dann alles besser wäre.

Und heute heißt zufrieden sein, dass ich noch ein klein wenig Zuversicht habe, obwohl mein Körper sich wie Blei anfühlt und ich mich wie ein heulendes Elend. 

Sollte euch jetzt auch etwas einfallen – dann bitte ergänzt diese kleine Liste. Vielleicht lässt sich Zufriedenheit ja multiplizieren, wenn man sie teilt.

12 Kommentare zu „Zufrieden sein ist…“

  1. egal wie schwer es mir momentan fällt, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen: wenn ich merke, dass Menschen versuchen, mit mir in Kontakt zu bleiben, mir eine liebe Nachricht senden, auch wenn sie wissen, dass vielleicht nichts von mir zurückkommt. Sie melden sich trotzdem, einfach, weil ich ihnen wichtig bin, so wie ich bin.

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    1. Du scheinst ein großer Nuspli-Fan zu sein 😁 ich esse Pistazien immer in einer großen Schüssel und schmeiße die Schalen mit rein. Und dann freue ich mich immer sehr, wenn ich zwischen all den leeren Schalen doch noch eine Pistazie finde.
      Deshalb isst mit mir niemand gerne Pistazien 😂

      Gefällt 1 Person

  2. Wenn ich morgens vom Schreibtisch aufschaue, und dieses fantastische Rosa am Himmel ist. Wenn ich schneller als gedacht eine mühselige Arbeit erledigt habe. Wenn ich mich auch nach 10 Jahren immer noch über mein tolles Fahrrad freuen kann. Wenn ich merke, wie sehr ich jemanden liebe, ohne es gleich sagen zu müssen. Wenn der Wein beim Italiener göttlich schmeckt. Wenn mein Lieblingssong in dem Moment läuft, in dem ich das Radio anmache. Wenn, ja, wenn es Überraschungen gibt und mir klar ist, wie nett die Menschen sind (sein können), die ich liebe.

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