Something sentimental.

Ich sehe es absolut jedem nach, der keinerlei Interesse hat diesen Beitrag zu lesen. Er eignet sich vor allem dazu mich und meine Herkunft besser nachvollziehen zu können, in Form eines Briefes, den ich im Januar an meine verstorbene Oma schrieb. Das war ganz schön emotional und ich habe länger überlegt, ob ich das teile. Tja, wie ihr seht, ich habe mich dazu entschieden meine Worte zu teilen, mit einem etwas älteren Foto von mir, auf dem ich quasi in der Vergangenheit wühle 😉

Liebe Oma,

Meine Hände sind vom Schneeschippen ein wenig taub und der Rücken schmerzt mir, ja, eigentlich kann ich nicht einmal mehr sitzen – aber ich wollte dir unbedingt schreiben. Das habe ich so lange nicht mehr getan. Zehn Jahre nicht. Mir spukt so viel durch den Kopf, wichtiges und…
Oma, hast du eigentlich ein Wort tschechisch gekonnt? Ich frage nur, weil ich nun hier sitze, mit diesem Rücken und gleich neben mir das tschechische Radio läuft, in dem ein Herr redet, so schnell und so viel, dass ich nicht einmal die einzelnen Buchstaben auseinander halten kann. Dobre den. Guten Tag – wenn man das denn so schreibt.
Weißt du, ich bin gerade in Oberwiesenthal, gleich an der Grenze und wohl nicht weit weg von jenem Ort, an dem du geboren wurdest, an dem du aufgewachsen bist. Einst Böhmen, jetzt Tschechien – aber trotzdem, so oft warst du noch zum Urlaub hier, da sollte man ja eigentlich ein paar Worte sprechen können, oder?
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht gerne an dein Grab gehe – keine guten Erinnerungen, keine schönen Gedanken, das ist ein dunkler Ort für mich, egal wie hell die Sonne scheint. Dort ist es zu still und das warst du nun sicher nicht, ein stiller Mensch. Laut und brodelnd, herzlich und hysterisch, du warst viel und reichlich davon aber still, das warst du eben nicht. Da würde ich mich ganz gewiss niemals neben dem Grabstein niederkauern, rechts davon, weil links der Weg vorbeiführt, um zu schreiben – nein, das kann ich versprechen.
Aber hier, hier überkam es mich, gestern, als ich alleine den steilen Berg hinablief, knirschend den Schnee unter meinen etwas untauglichen Schuhen bändigte, während er mir von beiden Seiten immer wieder hineinfiel und ich dann doch nasse Füße hatte. Und während ich nun da sitze, ich, mein Laptop und das tschechische Radio, da kann ich mich plötzlich gar nicht entscheiden, wovon ich dir zuerst erzählen soll, von all den unzähligen Dingen, die geschehen sind – die nicht geschehen sind.

Weißt du, zehn Jahre sind eine ganz schön lange Zeit, ach Oma, wir gerne würde ich dich fragen. So, so viele Fragen.
Vielleicht magst du mich, für den Fall, dass du mich siehst, dass du irgendetwas von den Dingen hier mitbekommst, etwas schelten, weil dir solche Grab- und Brauchtumsgeschichten ja doch irgendwie wichtig waren. Das ist okay. Aber möglicherweise beruhigt es dich ja zu wissen, dass ich jedes Mal an dich denke, wenn jemand „Giraffe“ sagt und das alle Menschen, die mir wichtig sind wissen, dass du dieses arme Tier immerzu Giiiiiiiiiiiiiiiraff genannt hast. Als wäre das Wort eine etwas merkwürdig geformte Rutsche, vorne ganz hoch und dann langsam tiefer werdend. Und dazu deine schelmischen Augen, denen ich mein ganzes Leben nicht angesehen habe, wie traurig, wie unsäglich traurig sie waren. Wie kaputt du warst, Oma. Und dass an jenen Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass mein Bruder und ich dir das Wichtigste im Leben waren, wir es vielleicht gerade einmal zum letzten Strohalm schafften, an den du dich geklammert hast, um nicht aufzugeben. Ein ganz schönes Schauspiel, dass ihr da gespielt habt, für ihn und mich – ihr alle, die nie etwas gesagt haben, die dafür gesorgt haben, dass dein Name für mich etwas ausschließlich positiv besetztes, etwas so reines und heiliges war. Wahrscheinlich wäre es noch heute so, habe ich mich doch gestern dabei ertappt, wie ich mir dachte, dass ich dir mit meinem Handy ein Bild von jenem Ort hier schicken muss. Ich bin mir ganz sicher, du hättest gelernt damit umzugehen und ich verspreche, ich hätte mir stundenlang Zeit genommen, nur damit du kapierst wie das geht, so ein Smartphone.
Mensch Oma, ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, ob du Kaffee getrunken hast. So banal diese Unwissenheit auch erscheinen mag, es steht nur für eines der unzähligen Dinge, die ich nicht weiß, die ich nie wusste, über die wir nie sprachen. Seitdem du weg bist, kann ich nicht mehr so gut loslassen wie zuvor und seit du weg bist, habe ich angefangen zu einer wandelnden Nervensäge zu mutieren, die ihrem Umfeld mit einer Wer?Wie?Wo? – Endlosschleife in den Ohren liegt. Weil ich ja jetzt doch weiß, dass sich die Phase des Fragens, das Feld der Exploration irgendwann schließt. Und es dann kein zurück mehr gibt.
Was war deine Lieblingsfarbe? Dein Lieblingsessen? Mensch, da kannte ich doch 16 Jahre und weiß einfach so wenig. Alles was ich nun von dir habe, sind Erzählungen, Fotos und ein Tagebuch, dass meine Welt auf den Kopf stellte.

Naja Oma, du warst schon manchmal ein bisschen komisch, oder schwierig, ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das formulieren soll und wenn ich ganz ehrlich bin, gab es auch Momente, in denen ich nicht so gerne dein Enkelkind gewesen bin. Auf dem Flohmarkt etwa, wenn du wegen irgendwelcher Lappalien geschimpft und geflucht und Worte in den Mund genommen hast, die für meine sechs-jährigen Kinderohren ein wenig zu viel waren. Aber ich denke da haben wir Gleichstand – hab ich in meiner Pubertät dann alles wieder aufgeholt. Tut mir leid übrigens, hab mich aufgeführt wie ein heranwachsender Zombie, ohne einen Funken Mitgefühl.
Mama mochtest du ja auch nicht besonders, ich glaube du hättest keine Frau an Papas Seite so wirklich leiden können, ich weiß ja jetzt warum. Das kannst du mir glauben, ich weiß es ganz genau, weil die Auswirkungen davon bis heute auf dunstige und nebulöse Art und Weise ihre Kreise in unserer Familie ziehen. 

Wie Schmutz an der Wand, der schon so lange da ist, dass er sich, egal wie lange man schrubbt, einfach nicht mehr abwaschen lässt.

Weißt du noch, als du zu Besuch warst und Mama dich um einen Teller bat, du aber Nutella verstanden hattest und diese schokoladencreme-haltige Kleinigkeit derart eskalierte, dass du entrüstet nach Hause fuhrst? Das, das warst du. Ganz viel anderes und so vieles, das ich liebte – aber das, das auch. Wäre ich damals so, wie ich es jetzt bin, hätte ich dich einfach ganz fest in den Arm genommen – ob das geholfen hätte?

Oma, ich glaube du wärst ganz schön stolz auf mich. Also du warst ja immer irgendwie stolz auf mich, ob ich nun nicht in die nächste Klasse versetzt wurde, einen Vokuhila trug oder ich gerade einmal die Teilnehmerurkunde bei den Bundesjugendspielen bekam. Nicht besonders stolz warst du wahrscheinlich, als ich dir den Ball gegen deine Brille warf und in jenem Moment, in dem sie zu Boden fiel, dich eine blöde Kuh nannte – weil ich wirklich so erschrak. Ja, ich war sogar so entsetzt über meine eigenen Worte, dass ich mich, statt mich zu entschuldigen, stundenlang und heulenderweise hinter einer Schubkarre versteckte, während du nach Hause fuhrst.

Heute würde ich sagen, wir hatten beide eine ziemlich geringe Frustrationstoleranz an diesem Tag, hätten einen Erwachsenen gebraucht, einen, der uns Beiden die Welt erklärt, der sagt, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist.
Ach, meine sammelwütige Oma, in deiner kleinen Zweizimmerwohnung mit Opa und all diesem Krimskrams, den Glasfiguren, den Steiff- Tieren, den unzähligen Puppen, die ich trotz ihrer edlen Kleidung und der Mühseligkeit, mit der du sie stets zurecht gemacht hast, nie besonders mochte. Ich kann mich noch bestens daran erinnern, wie Mama jedes Mal die Hände über dem Kopf zusammenschlug, wenn wir zurückkamen, von einer Reise zu dir und unser Gepäck gewachsen war.
Du hast uns so geliebt. Das weiß ich ganz genau.
Und das, obwohl du so kaputt warst, so so sehr. Sag Oma, wie war es eigentlich, als du in der Psychiatrie warst?
Und weißt du eigentlich, dass dein Bruder, X/Y oder Z, wie sie auch immer heißen mir bis heute vorwirft, dass ich ihm damals, als ich gerade vier Jahre alt war Wasser in das Gesicht gespuckt habe? Ganz schön nachtragend ist sie, deine Familie.
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich tatsächlich nicht gemerkt habe, wie wenig gut es dir im Leben ging, oder ob ich es ganz einfach nicht merken wollte, wie Kinder nun Mal so sind. Es hat meine Welt erschüttert und mir den Boden unter den Füßen weggezogen, als ich dein Tagebuch in die Hände bekam – in dem Dinge standen, mit denen ich nie gerechnet hatte. Ein wenig dramatisch gesagt war es, als hätte ich sechzehn Jahre lang auf einer blühenden, auf einer wunderbaren Frühlingswiese gelebt, ohne zu bemerken, dass es direkt nebenan eine tiefe Schlucht hinabgeht, in der nichts, als tiefe und schwarze Dunkelheit wartet. Zu meiner Verteidigung: das blind-sein für das Naheliegendste ist ja manchmal nichts, als ein notwendiger Schutz, irgendwozu war es jedenfalls sicherlich gut.
So wie dir durch deinen frühen Abgang , dadurch, dass du von allen als erste Krebs hattest ja auch eine Menge erspart blieb. Der Tod von Opa, wo ich nicht ungesagt lassen möchte, dass er und ich noch ziemlich gute Freunde wurden, die Demenz deiner Schwester, der Krebs meiner Mutter und die Schwere deiner Söhne, die alle irgendwie bleiern und nie so wirklich glücklich sind.

Ach Oma, du und dein großes Herz.
Im Prinzip war dein Tagebuch nichts, als der Einstieg, als die wahre Offenbarung darüber, welches dunkle Band, welcher schwarze Wirkungskreis dich und mich und deine Söhne in ihren Bann gezogen hat, ob wir das nun wollten, oder nicht. Und wir wollten das sicher nicht.

Oma, ein bisschen verstehe ich schon, warum du so wurdest, weshalb es so hart war dein Leben und du so dermaßen unglücklich. Aber dann gibt es auch jene Dinge, die für mich gänzlich im Nebel liegen, auf denen in dicken roten Lettern steht, dass sie für mich nicht zugänglich sind. Weil ja, ganz ohne Frage, es ist absolut bescheiden, katastrophal und so sehr schädlich für ein Kinderherz wie das deine, wenn die eigene Mutter dauernd geht. Ich weiß, dass sie dich allein gelassen hat, dass du nicht sonderlich oft zur Schule gehen oder irgendetwas, das du liebst tun konntest.
Du viel zu viel zu früh erwachsen wurdest, werden musstest und dich um deine Geschwister gekümmert hast und das Gefühl, von der wichtigsten Frau in deinem Leben im Stich gelassen worden zu sein, nie mehr verschwand. Du wolltest ja nichts, als geliebt zu werden. Und hast dir dann ausgerechnet Opa ausgesucht, meinen Opa, den ich in zunehmenden Alter derart in mein Herz geschlossen habe. Der selbst von seiner Mutter sitzen gelassen wurde, der trank und rauchte und floh, statt dich zu lieben, es dir so zu zeigen, wie du es dir gewünscht hast.

Ich glaube, ja ich bin mir recht sicher, du hattest einfach immer zu wenig und musstest zu viel – da entsteht ein Ungleichgewicht, ein solches, das irgendwann und wenn man nicht dagegen steuert so schief hängt, dass es niemals mehr gerade gerückt werden kann. Mensch Oma, wieso hast du denn nichts dagegen getan? Warst du deshalb in Haar, in der Psychiatrie? Hast du doch etwas zu ändern versucht und ich habe es nicht mitbekommen?
Irgendwie wusstest du ja schon selbst, dass es niemals gut für deinen Sohn sein kann, wenn du alles mit ihm besprichst, all die Eheprobleme, das Unglück in deinem Herzen, deine Ängste und dieser ewige Kampf. Heute kann ich dir sagen – es war wirklich nicht gut. Dein Sohn ist ja längst auch mein Papa und er ist kaputt, kaputt und gebrochen und er macht es genauso wie du.

Oma, vielleicht bin ich viel zu hart mit dir – dann verzeih mir, aber ich bin es ganz gewiss nur, weil es wahr ist und weil ich nicht mehr, als das, was ich hier schreibe, weiß.
Und wenn ich dein Tagebuch so lese, mir dabei die Hände etwas zittern, weil ich dir dann so nah, so unendlich nah und gleichzeitig weiter weg, als je zuvor bin, dann ist es ganz eindeutig, wie unglücklich du warst.

Und Oma, wenn ich etwas vom Leben gelernt habe, ich bin nun 26 – du wurdest immerhin 63 Jahre alt, dann habe ich gelernt, dass man gefälligst etwas ändert, wenn man unglücklich ist. Ach was, von mir aus darf auch jeder unglücklich sein, wenn er das will, aber andere, geliebte Menschen mit seinem eigenen Unglück dauerhaft belasten, das darf man nicht. Das darf man einfach nicht und wenn man es doch einmal macht, dann macht man es gefälligst wieder gut. Was ich auch weiß ist, dass du dich am allerletzten Ende deines Lebens entschuldigt hast, bitterlich geweint hast und jenes aus tiefstem Herzen bereut hast, ich glaube das war dir sehr wichtig. Und es war auch wichtig für meinen Papa, deinen Sohn.

Ganz schön kompliziert das alles, da lebt man, da macht man Fehler, manchmal jahrelang und das nur, um am Ende dazustehen und zu bereuen. Nein, das ist nicht das, was ich will. Oh mann Oma, wie sehr hättest du wohl mit mir geschimpft, als ich mir die Haare abschneiden ließ, sie waren kaputt, mussten weg und wachsen ja eh wieder. Aber vielleicht hingst du auch so sehr an Haaren, weil du selbst zeitweise keine hattest. Wie du immer noch so lange leben wolltest, bis ich verheiratet bin und ich bis zum Schluss noch Scherze darüber machte, dass ich das schon noch irgendwie arrangieren könnte. Keine Sorge, ich werde wohl nicht heiraten, das ist so wie mit dem Radiosender Bayern 1 und der CSU, ich bin da etwas weniger konservativ geraten.

Natürlich, ich bin nicht besonders glücklich darüber, dass ich eine solche genetische Disposition von dir, von euch, von wem auch immer bekommen habe. Mit Depressionen, Ängsten und diesem ungebeten Gast, der mich schon so viele Nächte belagert hat nur, damit ich nicht schlafen kann. Blöderweise haben die Lebensumstände ja dann ganz gut gepasst, wie Dominosteine fiel Jahr um Jahr irgendwer Anderes um, nicht so leicht da stehen zu bleiben.
Und jetzt ist es aber so. Jetzt gehe ich zur Therapie, einmal die Woche und nehme Tabletten, jeden Tag eine und achte auf mich, Stunde um Stunde und versuche all diese Altlasten, die auf uns allen liegen abzutragen.

Ich habe dich sehr lieb Oma, aber ich will nicht Teil eurer Maschinerie, die ich als höchst ungesund empfinde, sein, ich will da ausbrechen, ich will nicht so sehr leiden, ich will ehrlich gesagt lieber mehr leben.

Tja, jetzt bin ich tatsächlich an dem Punkt angelangt, auf den ich seit Beginn des Textes eigentlich hinauswollte. Ich verzeihe dir nämlich. Bin dir nicht böse, obwohl ich ab und an schon sehr darunter leide, unter all den Dingen, die ich gar nie beeinflussen konnte, weil ich noch gar nicht lebte. Wenn ich mir meinen Papa, deinen Sohn so anschaue, dann macht mich das schwer, so schwer, weil ich so eine Angst davor habe, dass es ein Tagebuch wie das deine, eines Tages auch von ihm geben wird. Und ich so sehr gerne helfen will, irgendetwas tun will, damit er leicht wird – aber ich es nicht kann, nicht darf und nicht soll. Ganz sicher hättest du gewollt, dass er es nicht so macht wie du, dass er nicht einfach immer nur dasteht und die prügelnde Masse an Leben, die auf ihn eindrischt über sich ergehen lässt, statt einen Schritt zur Seite zu gehen, auch, wenn das sehr anstrengend ist.

Er ist jetzt erwachsen, ich habe so viel von ihm gelernt, von ihm und von Mama und jetzt ist er kaputt, mein Papa und findet kein Pflaster für die Wunden, weil er dasteht und wartet, dass es ihm zufliegt, statt danach zu suchen. Mensch Oma, hauche ihm doch mal ein bisschen Lebensatem ein, wenn das geht.
Also sitze ich hier, der Rücken tut mir noch immer weh, verzeihe dir und vermisse dich, das tue ich wirklich. Nicht mit einem quälenden Stich in das Herz, nein, so ist es nicht. Ich vermisse dich mit einem Lächeln im Gesicht, weil es so schön wäre, wenn du gerade hier wärst, aber das nun mal nicht geht.

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14 Gedanken zu “Something sentimental.

  1. So wunderschön geschrieben! Ich hoffe es hat dir geholfen.
    Unsere Großeltern gehören wohl zu der Generation „alles-unter-den-Teppich-kehren-bis-man-nicht-mehr-drüber-laufen-kann“, das denke ich schon lange über meine und in deinem Text kann ich Parallelen finden. Ich glaube aber teilweise, haben sie sich so verhalten, weil sie sonst nicht „überlebt“ hätten, weil das was ihnen passiert ist, so grausam war und es für sie keinen anderen Ausweg gab als das Verdrängen.
    Liebe Grüße 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Danke! Ja, es hat mir sehr geholfen und war mir in jenem Moment auch wirklich ein Bedürfnis. Ich habe meinen Frieden mit der Situation gemacht…
      Ja, da hast du wohl Recht, manchmal fühle ich mich auch, als würde ich mich aus einem Berg aus Altlasten herausgraben, die zum Teil gar nicht meine sind. Aber gut, das werde ich irgendwann bestimmt angeben und loslassen können 😊

      Gefällt 1 Person

  2. Was für ein bewegender und doch so schöner und poetischer Text! Ja, ich bin sehr berührt, doch ich freue mich, dass ich ihn lesen durfte. Denn bei aller Traurigkeit macht er doch auch Mut, gibt Kraft, spornt an.
    Wirklich, ein wundervoller Text! Danke!

    Gefällt 1 Person

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