AufUndAbUndAuf…

Jaja, so geht es hier gefühlt nun schon seit einer Weile. Aber kein Wunder. Schließlich bin ich in einem Chaos-Team gelandet, in dem die Hälfte aktuell krank ist. Das erleichtert einen Neubeginn am Arbeitsplatz natürlich ungemein, nicht? 😉 Überstunden und Stress ohne Ende sind gerade vorprogrammiert.

Gestern hatte ich die Nase voll von mir. Ich glaube das darf auch Mal sein, denn so ein Weg, auf dem man lernt sich um sich selbst zu sorgen ist ganz schön laaaaang. Lebenslang, glaube ich. Und besonders geduldig bin ich mit mir nun ohnehin nicht. Was ich will weiß ich ja schon. Mich annehmen, mich aushalten und mich selbst netter behandeln. Wie das funktioniert kann ich euch noch nicht so Recht sagen – ich bin dabei es herauszufinden. Ich glaube fest daran, dass mir das gut tun wird und ich so viel Druck und Belastung, Anspannung und Angst dann nicht mehr oder anders haben werde.

Natürlich sind die Umstände manchmal mehr als bescheiden und ich kann nichts dafür, wie sich meine Vorbilder verhalten haben, als ich ein Kind war.

Aber jetzt habe ich mein Leben in der Hand. Jetzt kann ich lernen mit der Depression umzugehen und verstehen, was sie mir sagen will.

Ihr Lieben, ich weiß, dass es so viele da draußen gibt, die so tief in der Depression stecken, dass diese Worte für sie klingen, wie hohle Phrasen. Mir ging es auch schon so. Vielleicht wird es mir irgendwann nochmal so gehen, der Gedanke macht mir Angst – und dann werde ich hoffentlich niemals vergessen, dass ich auch schon an einem ganz anderen Punkt war.

Haltet durch, ihr tapferen Menschen! Ich glaube an mich (glaube ich) , ich glaube an euch!

7 Kommentare zu „AufUndAbUndAuf…“

  1. Ich freu mich, zu lesen, dass Du Meditation schon für Dich entdeckt hast. Ich merke das zum Beispiel bei meinem Paps. Wenn er unausstehlich wird, frage ich ihn, wann er das letzte Mal meditiert hat, und dann wird er ganz kleinlaut und beim nächsten Treffen ist er wieder ein Schatz. Ich merke die Effekte ja auch bei mir. Vielleicht mal ne Extra-Runde einlegen? Alles Gute und Du wirst Deinen Weg schon meistern. Es ist kein leichter Weg, und ich weiß, man schielt manchmal auf die anderen und denkt sich: Mensch, warum hab ausgerechnet ich diese verdammte Krankheit? Aber alle haben ihr Päckchen zu tragen, bei vielen sieht man es nur nicht oder, das denke ich mir immer, für die kommt auch noch ihre Zeit. Und für Dichkommt auch noch eine unbeschwertere Zeit, da bin ich mir sicher!

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