Alte Wunden – bald neue Narben?

Wenngleich das Zuhause besuchen mittlerweile wirklich wieder etwas heimeliges hat, tut es doch auch noch weh.
Längst sind die Besuche nicht mehr so, dass ich anschließend in einer tiefen Grube sitze und mir mühevoll wieder einen Weg herausbahnen muss. Ich habe keine Angst mehr. Wie der Besuch werden wird ist absehbar. Alles einzuschätzen. Ohne Ungewissheit.

Und dann ist da doch dieses Mädchen in mir, das in den letzten Jahren so vergeblich die Hand nach der eigenen Mutter zu erreichen versucht hat. Die einfach nicht erreichbar war.
Da ist eine Lücke in mir, ein Loch, etwas das fehlte. Ich bin nicht ganz.
Aber ich kann es wieder werden.
Ein funktionierendes Familiengefüge kann vielleicht so heilsam sein, wie ein kaputtes schmerzt.

Manchmal mag ich es gar nicht glauben, welch lange Zeit, welch Intensität es benötigt um alte Wunden heilen zu lassen.
Aber ich weiß von euch allen hier, dass ihr genau wisst was ich damit meine! Ich bin noch immer sehr glücklich und dankbar erleben zu dürfen, dass es sie noch gibt. Meine Familie. Von der ich mir aus sinnvollen Selbstschutzgründen doch einredete, dass sie für immer verloren wäre. Ich werde diesen Wandel in meinem Herzen tragen – egal was da noch kommen mag.

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