Letzte Nacht…

Da lag ich viele Stunden schlaflos wach. Die Panik machte sich ein wenig breit, die Angst belagerte mich von rechts und links. „Was nur, wenn ich wieder nicht schlafen würde?“

Ich musste an den Ratschlag von Laoghaire denken, sie empfahl mir diese Emotionen einmal als Gäste zu betrachten. Die ich hineinlasse, die ich bewirte und dann aber dürfen sie auch wieder gehen. Wieder und wieder erprobte ich mich darin und hatte allmählich das Gefühl, dass es half.
So lag ich dort und überlegte hin und her, überlegte wann das Monster auf meinem Herzen gleich nochmal so groß wurde. Und warum überhaupt ich so traurig bin.

Nun, was soll ich sagen. Des Rätsels Lösung? In den vergangenen Wochen habe ich zwar ganz gut auf mich achtgegeben und doch habe ich nichts zur Verbesserung meines Zustandes unternommen.

Bin davon ausgegangen, dass die Ängste einfach irgendwann verschwinden. Die Panik sich ohne Zutun in Luft auflöst. Sozusagen habe ich darauf gewartet, dass alles besser wird. Dabei weiß ich, dass das Warten alleine nicht unbedingt viel hilft.

Da gibt es eine Zen-Weisheit, die allzu gut dazu passt…

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5 Gedanken zu “Letzte Nacht…

  1. Wow das klingt sehr anstrengend und gleichzeitig so wirksam. Es erscheint einfach und ist doch so schwer. Ich habe oft versucht mein Krank sein weg zu ignorieren. Der Erfolg war nicht nur mäßig, sondern dieses Verhalten hat mich oft in die Klinik gebracht. Seine Gefühle, Sorgen und Nöte willkommen zu heißen, zollt ihnen Respekt. Dann lässt man sie ziehen, wie Wolken am Himmel. Man hat sich mit Respekt behandelt und das fühlt sich so unglaublich gut an 🙂

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