Meine Wand&die Gewohnheit 

Ach wie sehr ich es doch liebe. Da fahre ich gerade 60km mit dem Zug zu bekannter Destination und mir wird trotzdem ein wenig ängstlich. Die Strecke habe ich schon gefühlte 1000 Mal bestritten und dennoch wird mir heiß, der Magen grummelt, ein wenig Übelkeit und der Blick nach den nächsten WC’s. 

Da ich euch aus eben diesem Zug schreibe, habe ich diesen kurzen Anflug überwunden. Aber ernsthaft – muss das sein? Klar, ich nehme gerade Antibiotika und bin nicht fit, das war jedoch ein glasklarer Verunsicherungsanschlag meiner Psyche. Könnte ja irgendwas passieren, in diesen 40 Minuten. Könnte ja negativ auffallen,etwa weil ich mich übergeben muss… 

Liebe Psyche, anscheinend fühlst du dich in absoluter Routine am wohlsten. Aber so eingegrenzt möchte ich doch gar nicht leben. Das erinnert mich so sehr an meine Oma, die aufgrund ihrer Ängste ein total eingeschränktes Leben führte. Ich wünsche mir, liebe Psyche, dass wir ein Mittelmaß finden und nicht jeden Ausbruch aus der Routine als Gefahr beurteilen. So macht mir das nämlich keinen Spaß. 

In Liebe. 

Ein Gedanke zu “Meine Wand&die Gewohnheit 

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