Ein Beispiel 

Oh was haben die Kleinen heute gekämpft, was sind sie gegen den Strom geschwommen. Nur dafür, dass ihre Entenmama dann ein gutes Stück weiter flussabwärts auftauchte. Und sie sich letztlich doch treiben lassen konnten. 

Staunend stand ich am Geländer und zog meine eigenen Schlüssel daraus…

Mit aller Kraft versuchten sie sich einen Weg zu bahnen, ebenso hätten sie noch zwei Minuten warten können. Aber so haben Sie vielleicht etwas gelernt, sind stärker geworden. 
Und ich? Wie oft schlage ich einen Weg ein, der sich überflüssig oder unnötig anfühlt. Ich strenge mich an, gebe mir Mühe und bemerke, während ich mich irgendwann umdrehe, dass sich das Ziel die ganze Zeit neben mir befand. Dann bin ich oft ungeduldig, genervt, mag mich nicht, finde mich blöd, das Monsterherz wird lauter. 

Wieso nicht einfach mal so hinnehmen, wie es ist? Irgendwozu wird es schon gut sein. Die kleinen Entenkücken werden ganz sicherlich noch des Öfteren gegen den Strom schwimmen – sie werden es brauchen. 

Ich könnte wirklich ein bisschen mehr Kücken und weniger grüblerisch sein. 

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