Was ich gelernt habe… 

Die Komfortzone ist einer der wenigen Begriffe, die so viel besser klingen, als sie tatsächlich sind. Ich finde das Wort verspricht Gemütlichkeit, Erholung und Wohlbefinden – ja, das lässt in der Tat ganz wundervolles verlauten. 

Und eigentlich? 

Eigentlich habe ich gestern eine Übung gelesen, in der ich mir ein Ort, ein Bild für meine Komfortzone überlegen sollte. Dabei kam eine nette Stelle heraus, die allerdings von dicken Gitterstäben umgeben war. Gerade so angeordnet, dass ich noch durch die Stäbe durchpasste. 

Ich liebe mein Wg-Zimmer, meinen Balkon, auf dem Fahrrad unterwegs oder im Wasser zu sein. Und mich von der Natur leiten zu lassen. 

Und immer wieder mache ich es mir in diesem Bereich so gemütlich, dass mir alles, was ich schon eine Weile nicht mehr gemacht habe, ein gewaltiges Unwohlsein verschafft. 

Also muss ich mein eigener Aufpasser sein – mich selbst davor schützen, dass ich mir das Leben, das ich leben will, nicht unmöglich mache. 

Also nötige ich mich selbst dazu morgen mal wieder auszugehen und das ohne meinen H., der wie ein Anker ist. Früher habe ich das ständig und zwar gedankenlos gemacht – ohne mich dabei ängstlich und unsicher zu fühlen. 

Wisst ihr, dass ich mich manchmal unendlich anstrengend finde? 😕 Mich und all meine Macken, ohne deren Dasein alles ein bisschen leichter war… Dabei glaube ich aber, dass all das schon lange da ist – ich es früher nur nie wahrgenommen habe. 

Und weiter geht es in der AUFWÄRTSSPIRALE 😉

6 Kommentare zu „Was ich gelernt habe… “

  1. Danke liebe Dame,
    es ist sehr treffend und schön formuliert. Und ja ein mir gut bekanntes „Problem“ oder Umstand. Es geht einem gut, in der Komfortzone. Tja und außerhalb. Naja. Das Bild ist herrlich 🙂
    Herzlichst Alice

    Gefällt 2 Personen

  2. Ausbrechen aus der Komfortzone ist total wichtig – für jeden von uns. Es kann nicht nur wehtun, es tut garantiert weh, irgendwie und irgendwo – aber der Schmerz ist es wert…

    Gefällt 1 Person

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