Fragenüberfragenüberfragen

Um mich zu erholen, bin ich an einen Ort gefahren, an dem eigentlich niemand für mich da ist. Will ich das immer noch so sehr, dass ich das jedes Mal auf mich nehme? 

Denn am Ende sitze ich da, mit meiner Mutter oder meinem Vater und versuche zu vermitteln, versuche zu helfen. Das weiß ich aber schon vorher und begebe mich dennoch in diese Situation. Obwohl ich ja nur gehalten werden will. Falscher Ort dafür. 

Und wie kann ich so kindliche Bedürfnisse haben, wenn mein Kind sein so abrupt beendet wurde? Weshalb mache ich ihre Probleme noch immer so sehr zu meinen? Und wie groß muss ich tief in mir drin eigentlich sein, dass ich meiner Mutter, die mich die letzten Jahre so verletzt hat, immer wieder die Hand reiche und sie aufrichtig liebe? 

Wenn der Erkältungs-Sommer-Samstag zur Fragestunde wird.  

7 Kommentare zu „Fragenüberfragenüberfragen“

  1. Hm….wie groß musst Du sein….fragst Du… ich denke die Rollen sollten sich für Kind und Eltern eigentlich nicht umkehren…jedenfalls nicht bevor sie alt und bedürftig werden. Aber ich denke, die Sehnsucht nach Harmonie und Frieden in Deiner Ursprungsfamilie ist halt da…unverwüstlich….Vielleicht versuchst Du etwas von früher wieder heile zu machen …ob das so geht?
    Jedenfalls hast Du ein großes, liebendes Herz!!!
    Liebe Grüße und der Wunsch von mir: Hab auch ein großes liebendes Herz für Dich selbst!!!
    Melinas

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  2. Weiß nicht, ob dir das hilft zu wissen, dass ich auch schlecht aufhören kann.. Nein.. Ach, dass ich glaube das zu verstehen und wie schwer es ist loszulassen und zu verstehen, dass man das was man gebraucht hätte wahrscheinlich/vielleicht niemals dort bekommt. Zumindest versuche ich das zu verstehen und loszulassen, weil mir das hilft, um nicht immer wieder zu hoffen und enttäuscht zu werden. Und dann zu merken, dass man tatsächlich groß geworden ist und das ausreicht, dass man darauf nicht mehr angewiesen ist .. auch wenn es weh tut.. das zu schnelle zu groß werden und das loslassen.. ich verliere den Faden, vielleicht verstehst du irgendwas ein wenig von dem was ich meine. . 🙂 Komm gut durch den Sonntag!

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  3. Daa große in dir ist dein gütiges Herz und die Kraft diesem zu folgen. Auch wenn Du weißt., dass die Situation umgekehrt sein sollte.
    Dein Schmerz darüber ist mehr als berechtigt. Denn irgendwann hat sie dir liebe gegeben. Wie könntest Du das vergessen. Oder nicht achten. Sei zu dir nicht zu hart. Und wenn dir der Kontakt So nicht gut tut, dann achte gut auf dich und suche Abstand. Herzlichst Alice

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  4. Weil es die Familie ist und Heimat sein sollte. So geht es mir zumindest. Und so lasse ich mich ebenso immer wieder auf Verbindungen und Verwicklungen ein, die nicht meine Aufgabe sein sollten. Aber es ist eben unheimlich schwer sich zu lösen und sich auch von seinem (kindlichen) Wunsch zu trennen.

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