Wahrheit. 

Fakt ist, dass es mir im Moment nicht sonderlich gut geht auf meiner Arbeitsstelle. Und das liegt nicht an mir selbst oder am Klientel – von der Heterogenität dort bin ich vielmehr begeistert. 

Nein, es liegt an der fehlenden Führung dort und an zwei von neun Kollegen, die das Arbeiten absolut erschweren. Die reden und lästern und herziehen, die intrigieren und Gerüchte streuen. Entweder man tritt ihrer Fehde bei, oder man ist Gesprächsstoff. 

Zuletzt lieferte ich aber wohl nichts besseres, als dass ich zu aktiv sei. Bedauerlicherweise kommt mir das dann doch irgendwie immer zu Ohren. 

Vor zwei Wochen hatten wir Kollegen aus einer anderen Einrichtung bei uns, die sich mir nach wenigen Tagen anvertrauen. Sie fänden das Klima schrecklich, die beiden Kolleginnen unfreundlich und es sei mehr als unprofessionell, dass diese vor ihnen über uns lästern. 

Ja. Kann ich nur beipflichten. 

Und heute, nach zwei Wochen Urlaub bin ich zu Hause und begreife, dass ich wohl oder übel wirklich gehen muss. 

Für so ein Umfeld bin ich nicht geschaffen. Meine Augen und Ohren sind bei mir und meiner Arbeit und nicht beim Verhalten und Agieren Anderer. Mein Leben ist mir dann doch zu schade dafür. 

Gut geht es mir mit dieser Erkenntnis nicht, gar nicht. Ich wollte doch ankommen und nicht schon wieder neu anfangen – aber das bringt ja nichts, wenn ich dran kaputt gehe. 

Sei du selbst die Veränderung, die du dir für dein Leben wünscht 😟 ja das muss ich wohl. Mal gucken wann ich den Mut dafür endgültig aufbringe. 

Bis dahin dann erstmal Versenkung. 

10 Kommentare zu „Wahrheit. “

  1. Lieb Monsterherz 🙂
    Als ich vor 4 Jahren noch gearbeitet hatte, waren da von 7 Kolleginnen nur 2, die nicht das Verhalten hatten, das Du da beschreibst. Da hast Du ja „Glück“ und ich glaube, in jeder Arbeit wirst Du solche finden, die nicht bei sich Fehler suchen, sondern bei anderen….leider

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    1. Das stimmt natürlich, gerade im sozialen Bereich trifft man auf eine nicht nur im positiven Sinne Vielfalt an Menschen.
      Ich will es jedoch nicht unversucht lassen etwas besseres zu finden, denn solche Einrichtungen habe ich durchaus auch schon erlebt. Jedenfalls möchte ich nicht passiv dabei zusehen, wie es mir schlechter und schlechter geht.

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  2. Ich bin mir nicht sicher, ob weglaufen eine Lösung ist. Aus vielen, vielen Arbeitsjahren musd ich dir leider sagen, solche Kollegen gibt es immer. Wenn es nur zwei sind hast du Glück. Hör gut zu, sei aufmerksam und irgendwann kennst du ihre Schwachstellen und kannst zurückhauen.

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        1. So verfahre ich schon seit ein paar Monaten, zuvor wurde auch bei mir immer wieder angedockt und geguckt ob man mit mir lästern kann.
          Die Eine ist leicht durchschaubar, die ist einfach sehr verbittert und kann glaub ich nicht anders.
          Kopfzerbrechen bereitet mir die Andere, die ziemlich clever intrigiert und der man nur schwer auf die Schliche kommt. Die strebt momentan die stellvertretende Leitung an und hat es besonders auf mich abgesehen. Konfrontiert man sie verdreht sie alles und steht unschuldig da.
          Das wichtige wäre, dass das von Seiten der Chefebene unterbunden würde. Allerdings macht sie das wirklich verdammt clever und die Chefetage ist auch mit sich selbst beschäftigt.
          Ach was erzähle ich – sowas gibt es wirklich an jeder Ecke. Brauche ich wohl mehr Distanz und das dauuuuuert.

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  3. Ich kann dich total gut nachvollziehen. Vor knapp drei Wochen habe ich auch in einem neuen Team angefangen und war anfangs richtig frustriert und enttäuscht. Die Leitung war im Urlaub, meine neuen Kollegen sah man schon an der Nase an, dass sie keine große Lust auf ihre Arbeit bzw. auf das Einarbeiten haben und ich war so oft davor alles hinzuschmeißen und nicht mehr hinzugehen. Mittlerweile haben wir unsere neue Runde Klienten im Haus und ich muss sagen, dass es langsam besser wird. Genau wie bei meinem vorherigen Job werde ich meine Nische finden – wie meine Therapeutin so schön sagt. Wie meine Vorredner schon erwähnten, wird man – gerade in größeren Teams – immer wieder auf Menschen treffen, die so agieren. Da hilft es nur sich abzugrenzen, was ich auch unglaublich schwer finde. Auf alle Fälle möchte ich niemals so werden und sollte mir das in Zukunft, egal wo, zu bunt werden, dann zieh ich meine Konsequenz daraus und gehe. Wie reagiert denn eure Leitung auf diese ganzen Intrigen oder sind sie selbst darin verwickelt?
    Viele Grüße von Annie

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    1. Das macht mir schon auch Mut. Ganz schön tapfer!
      Oh unsere Leitung steckt in einer persönlichen Krise und wird sich persönlich verändern und unser stellvertretender Chef ist konfliktscheu und von der werten Dame um den Finger gewickelt. Die hat das sehr clever und sich für ihn unersetzbar gemacht.
      Ich habe einen guten Draht zu beiden und die wollen mich gern behalten, ich habe sie auch über die Intrigen aufgeklärt aber die fühlen sich machtlos und hoffen, dass sich das von selbst klärt.
      Bin mal gespannt – habe vor dem Urlaub durchblicken lassen, dass ich so nicht bleiben will.

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  4. Oh je. Ja das klingt mies. Klärende Gespräche sind wohl auch mit wenig Aussicht auf Besserung zu führen, oder? Ich schicke dir ganz viel Kraft gerade weil es da echt ein Minenfeld gibt. Das klingt schlimmer, als die miesesten GZSZ Folgen. Dass es solche Menschen wirklich gibt -,-

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