Here we go. 

Okay, langsam kriege ich Angst. Also richtig Angst. AngstAngst. Vor dem Flug morgen in frühester Früh, bei dem ich am schlimmst möglichen Platz sitze - was meine Platzangst betrifft. In der Mitte,am Flügel. Eingequetschter geht es nicht, eine Änderung nicht möglich. Eben habe ich länger mit einer Kollegin gesprochen, die schon öfter Diazepam genommen hat,… Weiterlesen Here we go. 

Alter.

In meiner Erinnerung gab es kaum etwas angenehmeres, als nach einem langen Winterspaziergang, auf der Heimfahrt im Auto langsam in den Schlaf zu finden. Begleitet vom Radiorauschen und den leisen Stimmen der Erwachsenen.  Am Wochenende war ich mit dem Freund und seiner Nichte unterwegs und beobachtete sie bei eben diesem Vorgang. Ihr Kopf fiel immer… Weiterlesen Alter.

Talking about a revolution…

Wer weiß, vielleicht ist ja wirklich eine im Gange? Eine, in mir drin. Eine mich umstürzende Revolution, die eingeleitet wurde, ohne, dass ich ausdrücklich danach rief. Seit circa zwei Monaten schleiche ich das Antidepressivum Fluoxetin aus, in sehr kleinen Schritten, weil ich hinsichtlich dieser Thematik meist sensibel reagiere. So war auch das Einschleichen für mich… Weiterlesen Talking about a revolution…

Merke :

Das Fluoxetin wird genau an der Dosierungsstelle schwierig, an der es mir schon beim Einschleichen größte Probleme bereitet hat. Und so wird wohl nur jemand, der auch eine solche Schlafstörungshistorie hat, verstehen können, warum mich eine schlaflose Nacht so aus der Bahn wirft. Auch, wenn es dem Medikament geschuldet ist, vermutlich. Aushalten - das werde… Weiterlesen Merke :

Und es gibt sie. 

Und zwar noch und nöcher und ohne, dass ich ein Ende sehen könnte. Die Tage, die dunkel sind, an denen ich mich so anstrengen muss, um mich aushalten zu können. Im Moment fühle ich mich gar nicht richtig wie ich selbst, bin etwas schwammiges, undefinierbares, bin ein Reboot, der unausgereift noch auf sehr wackeligen Beinen… Weiterlesen Und es gibt sie. 

Just a rainy sunday afternoon.

Das passiert mir nicht oft, eigentlich nie - aber ich habe jetzt schon mehrmals angefangen zu schreiben und das Geschriebene dann wieder gelöscht. Wie leicht das geht, an der Tastatur...wie leichtfertig man Worte schreibt, wie kritisch sie betrachtet werden, wie schnell man dann löscht. Nichts von dem, was ich sagen wollte, erschien mir wichtig genug,… Weiterlesen Just a rainy sunday afternoon.

Wie das sein muss?

Ohne, dass ich einen Teil der Gesellschaft ausgrenzen möchte, will ich gestehen, dass mir immer unwohl wird, wenn ich in der Öffentlichkeit auf Personen treffe, die laut vor sich hinschimpfen. Die offensichtlich mit sich selbst sprechen, spucken, Autos anbrüllen, Fahrradfahrer anmotzen, Tauben beleidigen oder irgendwelche Ticks ausleben. Ein alkoholabhängiger im Supermarkt. Ich will schnell weit… Weiterlesen Wie das sein muss?

Wenn mich aus lauter Zeit die Muse küsst…

Entgegen dem zunehmenden Bestreben der Gesellschaft immer schneller und effizienter zu werden, genieße ich jegliche Unverplantheit. Ein freier Terminkalender, mit Aussicht darauf tun zu können, wonach mir ist, ist genau mein Ding. Einer der Gründe, weshalb ich nur 30 Wochenstunden arbeite. Ja, ich habe gerne nichts vor und sehe dann spontan, was sich ergibt oder… Weiterlesen Wenn mich aus lauter Zeit die Muse küsst…

Zeit für „Liebes Ich“

Es ist mal wieder Zeit. Liebes Ich, wie könnte ich dich je besser erreichen, als durch diese eher unkonventionelle Form des Schreibens? Mit dieser mittelgradigen Erkältung, die mich zwar im Haus behält, keinesfalls aber niederstreckt, habe ich ohnehin genug Zeit. Also, liebes Ich, ist dir auch aufgefallen, dass du gerade irgendwie anders bist? Da tobt… Weiterlesen Zeit für „Liebes Ich“